Woran erkenne
ich einen guten Schwimmkurs?

Ob im Verein, beim Schwimmmeister oder einem privaten Anbieter - einige Punkte sollten bei der Auswahl des Schwimmkurses beachtet werden.
  • Ein gutes Kursangebot hat ein klares Lernziel wie zum Beispiel das Frühschwimmerabzeichen, bekannt als "Seepferdchen".
  • Das Angebot sollte zeitlich begrenzt sein und etwa zehn bis zwölf Übungsstunden umfassen.
  • Die Gruppenstärke ist altersabhängig: Bei fünf- bis sechsjährigen Kindern sollten nicht mehr als acht Kinder in einer Gruppe sein.
  • Für Kinder ist der Einstieg über die Wechselschlagschwimmarten wie Kraul- oder Rückenschwimmen ideal.
  • Der Kurs sollte durchgehend von einem qualifizierten Schwimmtrainer als feste Bezugsperson betreut werden.
  • Gute Schwimmlehrer schaffen ein vertrauensvolles Verhältnis und damit die beste Grundlage für den Erfolg. Lob und Ermutigung sind für Kinder besonders wichtig.
  • Der Trainer muss Autorität ausstrahlen, damit die Kinder den Anweisungen folgen und keine gefährlichen Situationen entstehen.
  • Neben dem Schwimmen sollten die Kinder die wichtigsten Baderegeln erlernen, wie zum Beispiel dass man nur ins Wasser springt, wenn es tief genug ist oder dass man bei Gewitter das Wasser verlässt.
Bei den meisten Anbietern ist es möglich, das Kind vor Kursbeginn in einer Probestunde schnuppern zu lassen. Dieses Angebot sollten Eltern annehmen, bevor sie ihr Kind fest anmelden. Auf jeden Fall empfiehlt es sich für Eltern und Kinder den Lehrer bei einem anderen Kurs beobachten, um sich ein Bild vom Unterricht zu machen.